| | FDP Ortsverband steht kritisch zur Diskussion über die Einheitsgemeinde
| | | | Mit dieser Ansicht steht die FDP in den Räten keineswegs allein. Hier soll dem mündigen Bürger ein Stück Mitbestimmung durch Zentralisierung entzogen werden. Dem Wähler wird hier ein sprichwörtliches X für ein U verkauft, denn die Einheitsgemeinde ist unter dem Strich nicht einmal betriebswirtschaftlich sinnvoll, wie so oft und schlichtweg falsch behauptet wird. Denn was heute in den Gemeinden noch von Ehrenamtlichen erledigt wird, würde in der Einheitsgemeinde von gut bezahlten Verwaltungsangestellten getan, deren Anzahl dazu noch aufgestockt werden müsste. Nicht zu vergessen, dass es sich hierbei dann um Weisungsempfänger und nicht um unabhängige gewissensverpflichtete Mandatsträger handelt. Zudem ist die Bestrebung eines solchen Wechsels ein Angriff auf den Pluralismus und das Ende einer auf die individuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse der einzelnen Gemeinden zugeschnittenen Politik. Die Zeiten in denen man den Nachbarn, den man ja in den Gemeinderat gewählt hat, seine Nöte über den Gartenzaun klagt, sind dann endgültig vorbei. Dies kann nicht im Sinne einer liberalen Politik sein und wir müssen unsere Mitbürger darüber aufklären und jenen energisch widersprechen, die von möglichst weit weg, von so hoch wie möglich herab regieren möchten, so der Vorsitzende des Ortsverbandes Ralf Lemke. (Lesen Sie mehr) | | | | | | | |
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